Gignod liegt in einer weiten Hochebene auf 988
Metern Höhe, umgeben von Pappeln, Obstbäumen und Weideflächen.
Der Ort liegt direkt an der alten Via Francigena, einst von
den Salassi, dann von den Römern und im Mittelalter von
den Pilgern auf ihrer Reise nach Rom benutzt, und heute für
die Wanderer wieder aufgewertet.
Der heutige Verlauf zwischen Aosta und Martigny ist sehr angenehm,
und kann in verschiedenen Etappen bewältigt werden, wobei
auch eine Übernachtung im Hospiz auf dem Grossen St, Bernhard
möglich ist.
Vom Ort aus geniesst man einen einzigartigen Blick auf den
Grand Combin und den Grivola.
Im Ort sind der quadratische Turm aus dem 12. Jahrhundert
und die Pfarrkirche Sant'Ilario mit dem imposanten Kirchturm
aus dem 15. Jahrhundert interessant. Im Inneren der Kirche
sind der Barockaltar und Fresken des 15. Jahrhunderts sehenswert.
Am vorletzten Sonntag im August findet in Gignod die "Fête
du Teteun" statt. Hierbei handelt es sich um eine gastronomische
Veranstaltung, bei welcher der Euter der Kuh, nach langer
Zubereitung, in Scheiben serviert wird.
Gignod ist auch der Hauptort im Aostatal für die "Petanque"',
eine Art Bocciaspiel in den französichsprechenden Länder.
Im August finden in den Strassen der Gemeinde viele Wettbewerbe
statt.