Auf 1.619 Metern Höhe gelegen, ist Saint
Rhémy en Bosse der letzte bewohnte Ort im Tal des Grossen
St. Bernhad.
Der Ort ist bekannt für sein eisenhaltiges Wasser aus der
Quelle Citrin, welches in 1.800 Meter Höhe austritt und
im Brunnen des Gemeindeplatzes wieder zum Vorschein kommt.
Der Ort, gebildet von den Ortsteilen Saint-Rhémy und
Bosses wurde auf einem alten römischen Ruheplatz (Eudracinum)
gegründet, wo die Alpenüberquerer eine Ruhepause einlegten.
Von hier aus führt die Strasse, der antiken Römerstrasse
folgend, durch dichte Tannenwälder bis zum Grossen St.
Bernhard.
Seit der Römerzeit Durchgangsort ist die Wirtschaft
des Ortes eng mit der Eröffnung des Tunnels am Grossen
St. Bernhard im Jahr 1964 und dem Alpentourismus verknüpft.
Im Winter stehen 22 sonnige Pistenkilometer in Crevacol zur
Verfügung. Das Gebiet ist besonders bei Snowboardern
beliebt.
Die Pisten haben einen mittelschweren Schwierigkeitsgrad
und sind ideal um die eigene Technik zu verfeinern. Vom Ort
aus starten auch viele Skitouren- und Skiwanderwege.