Val
di Sacco
Der
westliche Teil der Val Grosina, die Val di Sacco, ist ein
relativ unbekannter Teil des Veltlins. Ein unberührter
Teil Natur, wo der Mensch noch nicht eingegriffen hat, und
es möglich ist, Steinböcke in den Felswänden
zu sehen.
Die grünen Wiesen und dichten Wälder machen dieses
Tal so schön, dass es selbst die Hl. Maria es sehen wollte.
Reich an Almen und kleinen Ortschaften können Wanderer
in ca. 3 Stunden das Tal entlang des Flusses Roasco durchqueren,
welcher von kleinen Wasserfällen und ruhigen Stellen
durchzogen ist. Auf diesem Wanderweg, erreicht man die Kirche
Fusino auf 1.203 Metern Höhe und wenig später den
gleichnamigen Stausee. Etwas höher, auf 1.585 Metern,
befindet sich der Ort Ortosei, wo die Geschichte stehen geblieben
ist. Auf der Hochebene Sacco (ca. 1.600 Meter) führt
ein Esepfad durch kleine Steinhäuser, Ställe und
Heuschober, welche sich perfekt in die Landschaft einfügen.
Unter diesen Gebäuden verläuft ein Flüsschen,
welches Butter und Milch frisch hält. Lokale Kultur,
Geschichte und Natur gehen eine perfekte Symbiose ein. Nach
der Ortschaft Campo Pedruna erreicht man Malghera auf 1.936
Metern Höhe, Ziel der Wanderung mit einer Hütte,
welche über ca. 60 Schlafplätze verfügt. Hier
liegt das Kloster der Madonna del Muschio, erbaut, wo im 18.
Jahrhundert einem Schäfer, die Madonna mit Kind, auf
einer bemoosten Felswand erschienen ist.