Das
Aostatal ist ca. 100 Kilometer lang und bietet verschiedene
Klima- und Landschaftszonen. Der südliche Teil, "Envers"
genannt, ist Richtung Norden gerichtet, schattig, feucht und
mit Tannenwäldern bis in obere Höhenlagen bewachsen.
Der nördliche Teil, "Adret" genannt, ist sonnig
und trocken. An jeder Einmündung zu einem Seitental längs
des Haupttales sind auch heute noch die Zeitzeugen aus prähistorischer
und römischer Zeit zu sehen und die zahlreichen Schlösser
und Türme zeugen von mittelalterlicher Besiedelung. Besonders
interessant die Strasse der Gallie in Donas, die Burg und der
mittelalterliche Stadtkern von Bard, die Schlösser von
Verrès und Fénis. Nach dem Ort Nus erreicht man
Aosta, mit seinen römischen und mittelalterlichen Zeitzeugen,
der berühmten Veranstaltung "Fiera di Sant'Orso"
und den Dienstleistungen einer im Wachstum begriffenen Stadt;
aber sie ist trotzdem noch menschlich geblieben. Weitere Schlösser
wie Sarre, Sarroid de la Tour und Saint-Pierre, welches das
Natukundemuseeum beherbergt, folgen im weiteren Verlauf. Die
Orte des Tales bieten Unterkünfte aller Art für Urlauber,
welche von dort aus das Aostatal entdecken wollen.