Das
Tal des Grossen St. Berhards ist eins der interessanten Täler
des Aostatals, viel Geschichte, Traditionen, Gastronomie und
Folklore und es verfügt über Hotel aller Klassen
in den berühmten Skiorten der Region. Besonders während
der Karnevalszeit ist das Tal einen Besuch wert, da die Jugend
bunte Kostüme trägt, welch den Uniformen der Soldaten
Napoleons nachempfunden sind, welche im Mai 1800 den Pass
des Grossen St. Berhards überquerten.
Auf 2.473 Metern Höhe gelegen, ist der Pass des Grossen
St. Bernhads sicherlich einer der bekanntesten und geschichtsträgstigten
Pässe des gesamten Alpenraums.
Schon
die alten Römer benutzten den damals unter dem Namen
Mons Jovis bekannten Pass als Nord-Südverbindung. Tausende
von Pilgern und Reisende haben dem unwirtlichen Klima auf
ihren Reisen getrotzt, und im alten Hospiz, welches auch heute
noch den Pass dominiert, Unterschlupf gefunden. Die Landschaft
auf dem Pass ist gleichzeitig anziehend und rau, der Sommer
dauert zwei, drei Monate und schon im Oktober fallen die ersten
Schneeflocken.
Am
Ende des Tals, nur wenige Kilometer von Aosta entfernt, zweigt
das Seitental Valpelline ab, weniger bekannt aber sicherlich
genauso interessant, Dank seiner Natur und seiner Natürlichkeit,
welche Bergsteiger und Wanderer aus ganz Europa anzieht.
Das
Valpelline reicht hinauf bis zu den Viertausendern, welche
die Grenze zur Schweiz bilden.
Hier
liegen vier kleine, aber interessante Wintersportorte Doueses
(1176 m.), Valpelline (1022 m.), der Hauptort des Tales, Ollomont
(1350 m.), am Fusse des Grand Combin und Bionaz (1606 m.),
romantisch auf einer Hochebene unter den Felswänden des
Morion gelegen. MItten in der unberührten Natur des Valpelline
liegen Zeitzeugen einer grossen Vergangenheit, welche die
Faszination dieses Tales, wo die Zeit seit Jahrhunderten stillzustehen
scheint, noch mehr hervorhebt.